6 praktische Tipps, um eine perfekte Wohnungsanzeige zu erstellen

Um erfolgreich seine Wohnung zu vermieten, muss man eine aussagekräftige Wohnungsanzeige erstellen. Nur so können potenzielle Mieter darauf aufmerksam werden. Wer sich an diese acht Schritte hält, wird umso schneller den:die perfekten:e Interessenten:in für seine Immobilie finden.

1. Wann ist der beste Zeitpunkt eine Wohnungsanzeige auf den Markt zu stellen?

Eine Wohnungsanzeige kann zu jedem Zeitpunkt erstellt und auf diversen Plattformen geschaltet werden. Es kommt jedoch in den Sommermonaten von Mai bis Oktober zu einem höheren Aufkommen an Wohnungssuchenden. Das liegt möglicherweise daran, dass ungern in den Wintermonaten umgezogen wird oder auch zu dieser Jahreszeit Studenten nach Wohnmöglichkeiten an ihrem Studienort suchen.

2. Wer soll zukünftig in meiner Wohnung leben?

Wer künftig Ihre Wohnung mieten soll, muss gut überlegt sein, denn ein Student wird andere Ansprüche an sein Zuhause haben als ein pensionierter Globetrotter oder eine junge Familie mit Hund.

Die angesprochene Zielgruppe sollte sich auf jeden Fall im Text Ihrer Wohnungsanzeige wiederfinden. Deshalb überlegen Sie im Vorfeld gut, ob die Anbindung zum öffentlichen Verkehrsnetz, die Ausstattung der Wohnung, oder die Nähe zu Freizeitmöglichkeiten mehr herausgearbeitet werden soll, um die richtige Person für Ihre Wohnung zu finden.

3. Wo kann man Wohnungsanzeigen erstellen?

Die Auswahl dafür ist groß – ob Sie einschlägige Onlineportale wie Immoscout, willhaben, derstandard.at, Tageszeitungen, lokale Zeitungen oder Schwarze Bretter im Supermarkt dafür nutzen möchten, bleibt Ihnen überlassen. Die größte Aufmerksamkeit für Ihre Wohnungsanzeige bieten jedoch einschlägige Internetplattformen.

Ihr Vorteil: Sie geben ausreichend Möglichkeit die Immobilie mit Bild und Text vorzustellen.

4. Der Titel der Wohnungsanzeige ist schon die halbe Miete

  • Kurz und knackig mit guten Schlagworten – dann ist der Titel des Inserates gut getextet.
  • Die richtige Wortwahl (verwenden Sie Adjektive) sorgt für ein positives Gefühl bei Ihrem Gegenüber und schafft Motivation zum Weiterlesen.

Titel-Beispiele: 

  • Für eine Seniorenwohnung: Lichtdurchflutete, barrierefreie Wohnung für den Lebensabend.
  • Studentenwohnung: Gut geschnittene, zentrumsnahe Wohnung für Studenten.
  • Jungfamilie: Großzügig wohnen mit Garten im Grünen

5. Lass dir von künstlicher Intelligenz helfen

Plattformen wie ChatGPT, Neuroflash oder Writesonic können wir dir helfen, den richtigen Text zu formulieren. Du brauchst nur die Schlüsselwörter für deine Immobilie einzugeben und der gesamte Anzeigentext wird wie von Geisterhand geschrieben. Das Ganze basiert auf einer riesigen Menge von Immobilienanzeigen. Das Modell hat gelernt, wie die optimale Anzeige aussieht und kann diese für deine Immobilie reproduzieren.

6. Den richtigen Inhalt für eine Wohnungsanzeige erstellen

Auch der restliche Anzeigentext beinhaltet nicht nur wichtige Wohnungs-Informationen natürlich muss hier genauso die Sprache des:der Suchenden getroffen werden. Er:Sie soll sich bereits beim Lesen des Inserates die Wohnung vorstellen und alle positiven Aspekte wahrnehmen können.

Das gelingt bei Onlineplattformen besonders gut, weil hier der informative Teil über wichtige Angaben von der restlichen Wohnungs-Beschreibung getrennt ist. So ist es einfacher sich im Beschreibungstext, um die Vorzüge der Immobilie zu kümmern.

Ist der separate Informationsblock zu einer Wohnung nicht gegeben, dann sollten diese Punkte im Inserat unbedingt Erwähnung finden:

  • Größe und Zimmeranzahl
  • Baujahr
  • Miete, Betriebskosten, Kautionshöhe
  • Zustand der Wohnung
  • Art der Heizung
  • Ab wann steht die Wohnung zur Verfügung
  • Energieausweis (muss vorhanden sein, alle Infos dazu gibt es hier.) FIXIT LINK Energieausweis
  • Ihre Kontaktdaten und  Erreichbarkeiten

Im Beschreibungstext der Wohnungsanzeige können Sie nun auf die Besonderheiten Ihrer Immobilie (zentrumsnah, im Grünen, sonnendurchflutet, ruhige Lage, gute Verkehrsanbindung, exklusive Einrichtung, elegante Einbauküche) eingehen. Stellen Sie sich die Frage, was Ihnen selbst besonders gut gefällt.

Haben Sie auch hier immer Ihre Zielgruppe, die Sie ansprechen möchten im Kopf. Halten Sie sich kurz und schaffen Sie mit den richtigen Adjektiven einen positiven Eindruck über die Wohnung.

Zwischenüberschriften helfen dem:der Leser:in den Überblick zu behalten, auch Aufzählungspunkte eignen sich hervorragend dafür.

Inhaltlich sollte sich der Beschreibungstext zuerst auf die Lage der Immobilie fokussieren und erst im zweiten Teil auf die besonderen Vorzüge der Wohnung selbst eingehen.

Am Ende der Wohnungsanzeige vergessen Sie bitte nicht auch die Mängel der Wohnung zu erwähnen. Hier ist eine freundliche Formulierung von Nutzen und lässt Sie in einem guten Licht erscheinen, da Sie diese nicht verbergen wollen.

7. Mit perfekten Fotos schneller vermieten

Schöne Fotos machen nicht nur Eindruck, sie verleihen dem:der Vermieter:in auch ein gewisses Maß an Seriosität und Perfektion – Sie sind Ihre Visitenkarte.

Aber bevor Sie loslegen, müssen Sie zuerst Ihre Wohnung auf Vordermann bringen und vergessen Sie dabei nicht auf Spiegel und Glasflächen (Fenster, Türen, Tische). Ist alles sauber, sollten auch noch alle Gegenstände, die überflüssig sind weggeräumt werden. Eine überladene Kommode mit einem Stapel Zeitungen und Taschen im Vorzimmer macht nicht so einen guten Eindruck, wie leergeräumt mit einer dekorativen Blumenvase.

Checkliste für perfekte Fotos:

Versuchen Sie die Freundlichkeit der Wohnung in den Vordergrund zu bringen, und denken Sie daran, dass weniger oft mehr ist:

  • Achten Sie auf ein schönes, freundliches und warmes Tageslicht
  • Machen sie Gesamtaufnahmen, aber auch Detailaufnahmen von besonderen Stilelementen in Ihrer Wohnung (Armaturen der Küche, Dusche im Badezimmer, ein gemütlicher Kamin)
  • Fotografieren Sie mit der Sonne im Rücken
  • Machen Sie die Fotos aus unterschiedlichen Perspektiven (Decken sind meistens nicht so interessant, die können auf dem Foto unberücksichtigt bleiben, außer es handelt sich um zum Beispiel Stuckarbeiten. Bei Böden ist das schon anders, die dürfen mit aufs Bild und sind von Interesse für den:die Interessenten:in)
  • Keine unscharfen Fotos verwenden (mit Stativ fotografieren)
  • Machen Sie auch Aufnahmen vom Außengebäude und Einrichtungen in der Umgebung, wenn sie von Bedeutung sind
  • Auch Videoaufnahmen können von Vorteil sein – aber auch hier gilt: Ton- und Lichtverhältnisse sollten optimal sein